Handy

Eine Geschichte

Ein Tag ohne Handy

Peter kam aus der Schule, schmiss seine Schultasche in eine Ecke seines Zimmers, nahm sein Handy und setzte sich auf sein Bett steckte seine Kopfhörer in die Ohren und öffnete YouTube und guckte ein Video. Später kam ins Zimmer und fragte: ,,Wie war es in der Schule ?“, er reagierte nicht. „Peter?!“, sagte seine Mutter mit einer Spur ärger in der Stimme, „Ja?“, fragte Peter verdutzt das seine Mutter im Zimmer war, „was ist los ?“ „Nimm doch bitte die Dinger aus den Ohren.“, bat ihn seine Mutter genervt „Was?“ , fragte Peter. „Du sollst die verdammten Dinger aus den Ohren nehmen!!“ , schrie sie. Er nahm die „Dinger“ aus den Ohren. „Ja, was ist den los?“, fragte er gelangweilt. „Wie war es in der Schule?“ fragte seine Mutter nun schon zum dritten mal „Gut.“, antwortete Peter und nahm die Kopfhörer wieder. „Halt! Ich war noch nicht fertig!“ sagte Sie. Sie klang jetzt schon ziemlich wütend. „Was noch?“ , „Hast du Hausaufgaben aufbekommen?“ fragte Peters Mutter „Ja.“, sagte er „mach ich später.“ „Okay, mach das… oh, und bevor ich es vergesse es gibt gleich Essen.“.


Später rief sein Vater: „Peter, essen kommen!“, er antwortete nicht „Essen kommen!“, rief sein Vater erneut. Sein Vater polterte die Treppe hinauf und stürzte in sein Zimmer „Peter!“ , schrie Peters Vater wütend „Ja? Was ist?“, fragte er. „Gib das her!“, und er nahm das Handy! „Was soll das?!“, schrie Peter seinen Vater an „Du guckst nur noch in dieses Ding und kommst nicht mal mehr zum essen! Du kannst es dir übermorgen bei mir abholen!“, schrie er zurück! Den restlichen Tag über sperrte Peter sich in sein Zimmer ein. Hin und wieder kam seine Mutter und sagte: „Wir können doch auch was anderes schönes machen?“, aber er antwortete ihr nicht er. Am nächsten morgen stand er auf, machte sich fertig und ging ohne ein Abschiedswort für seine Eltern zum Bus. Dort wartete sein bester Freund Ben. „Hi, warum hast du mir gestern nicht geantwortet?“, fragte Ben. „Konnte nicht.“, antwortete Peter traurig. „Warum?“, „Habe bis morgen Handyverbot.“, „Oh...schade.“ Der Bus kam und sie stiegen mit den anderen ein. 15 Minuten später kamen sie an der Heins-Peter-Gesamtschule an, in ein Gespräch vertieft, welches Handy sie gern hätten, zu ihren Klassenraum.

„Sollen wir uns heute Nachmittag bei mir zum Fußball spielen treffen?“,fragte Ben nach einer weile, denn er ist sehr sportlich, „Joa...okay.“. Plötzlich kam die uralte und gar böse Lehrerin Frau Tormentum Mortis durch die Tür und rief laut „Guten Morgen Klasse 5c!“, schnell stand die Klasse auf und sagte im Chor: „ Guten Morgen Frau Tormentum Mortis.“, „Alle Handys in die Kiste!“, befahl sie und nahm eine kleine blecherne Kiste und stellte sie auf das Pult und die ganze Klasse kam nach vorne und alle legten ihre Handys in die Kiste. Alle außer Peter. Er blieb sitzen. „Du auch Peter!“, krähte Frau Tormentum Mortis „Ich habe mein Handy nicht.“. „Lüge nicht!“—„Ich sage die Wahrheit!“, sagte Peter nun etwas lauter „Gut, aber wenn du mich angelogen hast wirst du eine Woche lang Mülldienst machen!“, sagte sie misstrauisch „Alle auf ihre Plätze!“, sagte sie nun zur Klasse. Alle beeilten sich um auf ihre Plätze zu kommen. „Schlagt die Seite 271 im Buch auf und lest den Text ordentlich durch! Dann bearbeitet Aufgabe 2!“, Am Ende der Stunde war Pause und Peter traf sich mit Ben auf den Schulhof, dort setzten sie sich auf eine Bank. Normalerweise würden sie jetzt an die Handys gehen, aber da Peter kein Handy hatte mussten sie etwas anderes machen.„Was sollen wir jetzt tun?“ fragte Peter. „Wir könnten doch…Fußball spielen?“, schlug Ben vor. „Okay.“, und sie holten einen Ball aus Bens Spind und spielten mit ein paar Kinder aus der Parallelklasse auf dem Pausenhof. Doch sie verloren, aber nur knapp. Dann sagte Peter, der nie, außer im Sportunterricht, freiwillig Sport macht: „Das hat wirklich Spaß gemacht.“, „Du willst mich doch veräppeln! Dir hat Fußball Spaß gemacht?“, fragte Ben ungläubig. „Doch es hat mir Spaß gemacht und ich freue mich schon sehr auf heute Nachmittag!“, betonte er.

Nach der Schule ging Peter nach Haus, aß etwas und sagte seiner Mutter: „Ich gehe jetzt zu Ben.“, „Ich habe seiner Mutter Bescheid gesagt das du Handyverbot hast!“. Peter antwortete: „Wir hatten nicht vor ans Handy zu gehen.“, „Was denn?“, fragte seine Mutter belustigt, sie meinte er würde sie auf den Arm nehmen, „Fußballspielen?“, seine Mutter hob eine Braue: „Fußballspielen?“„Ja! Das macht echt Spaß!“, betonte er „Wo wir schon beim Thema sind, kann ich in Bens Fußballteam?“, „Okay?“, sagte seine Mutter immer noch ungläubig. Später bei Ben erzählte Peter die gute Nachricht „Wirklich?“, fragte Ben wie Peters Mutter ungläubig „Ja!“, betonte Peter wieder „Cool!“, sagte Ben um seine Freude zu bestärken. Dann fragte Peter nach ein paar Minuten: „Können wir nun spielen?“„Klar.“, antwortete Ben immer noch eine Spur ungläubig. Nach ein, zwei Stunden gingen sie wieder rein ins Haus um was zu trinken, zu essen und noch ein bisschen über das Spiel zu reden. Später schlug Ben vor: „Wie wäre es wenn wir gleich eine kleine Radtour machen?“„Gerne.“, antwortete Peter interessiert. Da Peter kein eigenes Fahrrad hat nahm er das alte Rad von Ben.

Später als Peter wieder zu Hause war redete er die ganze Zeit von den tollen Sachen die er und Ben erlebt hatten und nach ein paar Minuten meinte er zur Überraschung seiner Eltern: „Wie wäre es wenn wir auch solche Sachen machen?“, „Ja, natürlich.“, „Wir haben jetzt 16 Uhr.“, „Ja, wieso?“, fragte Peters Vater der bisher nur zugehört und sonst geschwiegen oder Zeitung gelesen hatte. „Wir könnten… noch ein bisschen raus gehen?“„Wer bist du und was hast du mit unserem Sohn gemacht?“, fragte nun seine Mutter scherzhaft: „Aber doch, wir können gerne noch rausgehen.“ Nach zehn Minuten schloss Peter die Tür und sie machten sich auf, um an den See in der Nähe zu gehen. Auf dem Weg erzählte Peters Vater aus seiner Kindheit. Peter war erstaunt als er erfuhr das sein Vater ein Baumhaus im Wald hatte und mehrere Male ein Laufwettbewerb in seinem Heimatort gewonnen hatte. Und war schon ganz scharf darauf die alten Pokale zu sehen. Als sie am See an kamen wurde es schon langsam dunkel. „Wir gehen in fünf Minuten!“, rief Peters Mutter ihrem Sohn hinterher, der schon längst am Wasser war „Okay!“, rief er zurück. Dann rief er: „Da sind Fische!“„Wo?“, fragte sein Vater und kam ans Wasser. „Da.“„Toll.“, „Wir müssen los!“ rief seine Mutter, „Okay.“, antwortete Peter, doch er wäre gerne länger geblieben. Als sie wieder Zuhause waren ging Peter in sein Zimmer und legte sich ins Bett. Er dachte noch lange darüber nach was er gemacht und was er noch gerne machen würde, dann schlief er ein.

Ende